Melodia - Quartett  Heidelberg e.V.

 

             "Aus Freunden wurden Sänger"











 
                                                                                                                                                     



                                                                                                     














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50 Jahre Melodia-Quartett Heidelberg e.V.

Von Horst Vocke


Die Idee zur Gründung des Quartetts resultierte aus der Tatsache, dass damals ein durchaus renomiertes Männerquartett seinen Chorleiter durch massives Mobbing – wie man es heute ausdrücken würde - vertrieb. Karl Herkle war der Geschädigte. Er war, was das Arbeiten als Chorleiter anging, zwar ein ausgesprochener Autodidakt, was aber seine Leidenschaft für den Männer-Chorgesang in keinster Weise schmälerte. Kein Wunder also, dass er über seinen Rausschmiss mehr als niedergeschlagen war. Das veranlasste die Brüder Horst und Udo Vocke bei ihm anzufragen, ob er denn gewillt sei, die Gründung eines neuen Gesangvereins mit zu tragen. Damit rannte man bei ihm offene Türen ein.

Es war eine euphorische Gründungsversammlung an jenem 17. April 1962 im Nebenzimmer des Restaurants „Bräustübl“ in der Bergheimer Straße, zu der mehr als 20 interessierte, sangesfreudige Männer erschienen waren. Dazu eingeladen hatten die Herren Karl Herkle, Hermann Müller, Horst und Udo Vocke und Fritz Wust. Voller Begeisterung wurde dem Vorschlag ein Männerquartett zu gründen zugestimmt

Leider reduzierte sich die Zahl der Begeisterten eine Woche später auf deren fünf! Und bei diesen fünf, vier Sängern und einem Chorleiter, sollte es eine ganze Weile bleiben, bis Franz Treiber (nach eigenen Worten nur als Aushilfe, die bis zum heutigen Tag anhält) und noch etwas später Helmut Schmitt dazu kamen. Fast ein ganzes Jahr hatten die fünf Gründer durchgehalten und nicht aufgegeben. Somit war das Quartett geboren. Zu dieser Zeit allerdings noch namenlos. Erst als Ernst Zaczyk zum Quartett stieß, wurde seinem Vorschlag entsprochen und der Name  „Melodia-Quartett“ als Vereinsname übernommen.

So ganz langsam stieg die Zahl der Singstundenbesucher am Freitagabend, zwischenzeitlich sogar kurzfristig auf 22 Sänger. Mit der Zeit begann aber auch eine Kneipen – Wanderung des Quartetts, von Nebenzimmer zu Nebenzimmer. Erst im Stadtteil Bergheim, dann in Neuenheim. Bis zum Jahre 1979. Im 17. Gründungsjahr hatte die Odyssee ein glückliches Ende, indem die Sänger – inzwischen ein ansehnlicher „Haufen“ - in Handschuhsheim Fuß fassten, beim legendären „Ferdl“ im „Hellebächel“. Nachdem unserem Antrag auf Mitgliedschaft im Stadtteilverein Handschuhsheim stattgegeben worden war, dauerte es naturgemäß nicht lange bis wir auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Handschuhsheimer Chöre wurden. Wir sind noch immer dabei und fühlen uns sehr wohl.

Im Laufe dieser 50 Jahre wechselten natürlich auch die Chorleiter recht häufig, zumal wir ob der anfänglich relativ geringen Mitgliederzahl nicht in der Lage waren hohe Entgelte zu zahlen. Nachdem also Karl Herkle – altersbedingt – nach 16 Jahren Amtszeit den „Taktstock“ zur Seite legte, mussten wir uns nach einem bezahlbaren Ersatz umsehen. Es bot sich an Musikstudenten zu engagieren, die zum einen bezahlbar waren und denen daran lag, durch die Chorarbeit ihren „musikalischen Horizont“ zu erweitern. Insgesamt waren es zehn Chorleiterinnen und Chorleiter, wovon zwei von ihnen, in einem gewissen zeitlichen Abstand, als „Wiederholungstäter“ auftraten. Im Einzelnen waren dies: Karl Herkle (Mitbegründer und Ehrenchorleiter), Alexander Spangenberg, Matthias Junginger, Uwe Friedemann, Thomas Brost, Uwe Friedemann, Janghoon Cho, Cordula Stepp

 

(Ehrenchorleiterin), Anne Neupert, geb. Heydenhauß, Dorothea Voos, Cordula Stepp, Julian Franke  sowie der derzeit agierende Andrey Litvinenko.

 

Erste Vorsitzende waren es bis dato nur drei: Horst Vocke, 1962 bis 2004,

Peter Dannbacher, 2004 bis 2011 und seit 2011 Gert Genthner.

Das  Quartett war in all diesen Jahren immer darauf bedacht seine gesangliche Leistungsfähigkeit zu steigern. Dies dürfte uns auch gelungen sein. Es gibt sogar Leute die uns als die „Hendsemer-Comedian-Harmonists“ bezeichnen. Doch das ist wohl etwas zu viel der Ehre.

Sicher war und ist das Nachwuchsproblem ein heikles Thema, wie bei allen Vereinen - sicher ist gut die Hälfte der derzeit aktiven Sänger älter als 60 Jahre, aber wir haben in früheren schweren Zeiten nicht aufgegeben und werden es auch in naher Zukunft nicht tun. Wir haben immer auf die Treue und die Freundschaft geschworen

(s. Sängerspruch) und sind gut dabei gefahren.

Wir haben uns in Handschuhsheim etabliert und können heute sagen: Das war gut so. Wir wurden seinerzeit von der Arbeitsgemeinschaft Handschuhsheimer Chöre herzlich auf- und angenommen, wir haben uns eingebracht in diese Gemeinschaft und fühlen uns nach wie vor gut dabei. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Ein ebenso herzliches Dankeschön geht an den Stadtteilverein Handschuhsheim, ohne dessen Unterstützung das Melodia-Quartett vermutlich schon vor einigen Jahren finanziell hätte die Segel streichen müssen. Aber durch die Möglichkeit der Teilnahme als Losbetreiber an der Kerwe, konnte die Vereinskasse immer wieder aufgefüllt werden.

Stolz ist nur eine vage Umschreibung des Gefühls, das wir dafür empfinden, dass wir den 50. Geburtstag feiern können. Wir wollen aber auch all denen danken, die uns dabei geholfen haben dieses Ziel zu erreichen. Nicht zuletzt sind das unsere Frauen, die uns in vielen Situationen hilfreich zur Seite standen, wie z.B. beim Betreiben eines Loses bei der „Hedsemer“ Kerwe.

Außerdem vergessen wir auch unsere verstorbenen Mitglieder nicht, die uns ein stückweit auf diesem Weg begleitet haben. Wir gedenken ihrer in Dankbarkeit und Ehrfurcht.

 

 


 

















     



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Email: melodia-quartett@gmx.de


 




























































 

 
                  












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